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Barbie: Die Magie der Delfine

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Filme mit den Mattel-Figuren rund um die blonde und schöne Barbie gab es im ...
 
... Lauf der Jahre viele. Nun kommt mal wieder einer ins Kino, der auf ein junges Publikum abzielt. Das sieht man auch schon an der Laufzeit des Films. Er geht nämlich nur eine Stunde, was der Aufmerksamkeitsspanne kleiner Kinder entgegenkommen mag, aber natürlich eine bittere Pille ist, wenn man dennoch den vollen Eintrittspreis bezahlen muss.
 
Rettet die Delfine!
 
Barbie und ihre Schwestern machen Urlaub – just an dem Ort, an dem Ken arbeitet, da er für ein meeresbiologisches Institut tätig ist. Als sie sich seine Wirkungsstätte ansehen, bemerken sie einen Juwelendelfin, der im Bassin des Instituts eingesperrt ist. Dabei handelt es sich um eine seltene, fast schon sagenumwobene Delfinart, die in den buntesten Farben schillert. Barbie will den Kleinen freilassen, weil er ganz gesund aussieht, doch dann kommt Kens Chefin Marlo hinzu und stoppt sie. Marlo erklärt, dass der Delfin krank ist und am nächsten Tag erst von einem Tierarzt untersucht werden wird, bevor man ihn in die Freiheit entlassen kann. Tatsächlich hat Marlo jedoch vor, den Delfin gewinnbringend zu verkaufen.
 
Die Meerjungfrau Isla, die mit den Juwelendelfinen herumschwimmt, freundet sich mit Barbie an. Sie überlegt, wie sie den grünen Juwelendelfin retten kann. Aber dafür braucht sie auch die Hilfe von Barbie und ihren Schwestern, die nicht lange untätig bleiben, wenn es darum geht, dem Guten zum Sieg zu verhelfen.
 
Einfach gestrickt
 
„Barbie: Die Magie der Delfine“ ist ein sehr simpel gestrickter Film. Die Geschichte ist einfach, die Charakterisierungen sind es ebenso und – auch das muss man sagen – die Animation ist es auch. Man darf hier keine Animation erwarten, wie sie von DreamWorks, Pixar oder Disney kommen würde. Tatsächlich wirkt der Film eher wie eine Fernsehproduktion. Das merkt man einerseits an den oftmals nicht besonders natürlichen Bewegungen, an der Schwerelosigkeit der Figuren, aber auch daran, dass das Haar der Protagonisten nie nass wird, auch wenn sie im Wasser sind. Oder aber wenn einer der Welpen einen Eimer durch den Sand zieht, aber keine Spur zurückbleibt. Das sind alles Vereinfachungen in der Animation, die die Produktion günstiger und schneller werden ließen.
 
 
Das mag die jüngsten Zuschauer vielleicht nicht stören, es fällt den Begleitern aber natürlich auf. Ein Makel ist dies aber nur insofern, als dass man hier einen Film vor sich hat, der eben nicht mit den Großen mithalten kann und entsprechend günstiger aussieht. Immerhin muss man ihm aber attestieren, dass er seine mit hübscher ökologischer Botschaft versehene Geschichte recht amüsant und auch charmant erzählt. Die Figuren sind sympathisch, so dass man sich während der Stunde nicht langweilt.
 
Bunt
 
Sehr schön sind die Unterwasserszenen, da hier mit einer Farbenpracht gespielt wird, die über der Wasseroberfläche nicht mehr ganz gegeben ist.
 
Dennoch ist „Barbie: Die Magie der Delfine“ aber eine sehr helle, mit Urlaubsfeeling agierende Geschichte, die durchaus schön anzusehen ist. Dazu kommen ein paar musikalische Einlagen, die für die deutsche Version auch lokalisiert wurden. Das alles ist hübsch anzusehen und schöne Unterhaltung, die nicht nur Mädchen, sondern auch Jungs gefallen dürfte – wenn sie denn darüber hinwegkommen, dass dies ein „Barbie“-Film ist.
 
 
Fazit
 
Der sehr kurze Film zielt vor allem auf ein junges Publikum ab, wartet dafür aber auch mit einer simpel und schön gestrickten Botschaft auf. Darüber hinaus kann „Barbie: Die Magie der Delfine“ mit seiner flotten, knallbunten Erzählweise punkten. Einziger Wermutstropfen, der aber wiederum nur älteren Zuschauern auffallen dürfte: Die Animation ist allenfalls auf Fernsehniveau.
 
 
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Weitere Informationen

  • Kritik-Autor/in: Peter Osteried
  • Regisseur: Conrad Helten
  • Drehbuch: Conrad Helten
  • Besetzung: Erica Lindbeck, Alyssya Swales
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